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Kreidezähne & MIH beim Kind

Kreidezähne (MIH) bei Kindern: Was wir dagegen tun können

Weiße oder gelblich-braune Flecken auf den Zähnen, bröckelnder Zahnschmelz oder schmerzempfindliche Zähne beim Zähneputzen? Dahinter steckt häufig MIH – umgangssprachlich "Kreidezähne". Als auf Kreidezähne spezialisierte Kinderzahnarztpraxis erkennen wir MIH frühzeitig und behandeln Ihr Kind schmerzarm und einfühlsam.

Empfindliche ZähneSchutz & VorsorgeAngstfreie Behandlung
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Was sind Kreidezähne?

Wenn der Zahnschmelz verfärbt und porös ist

Kreidezähne – fachlich Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – entstehen, wenn sich der Zahnschmelz während der Entwicklung nicht ausreichend mineralisiert. Der Schmelz bleibt weicher und poröser als normal. Betroffen sind meist die bleibenden ersten Backenzähne und Schneidezähne – oft schon kurz nach dem Durchbruch im Grundschulalter.

Kreidezähne sind heute weit verbreitet: Schätzungen zufolge ist etwa jedes siebte Kind betroffen. Wichtig zu wissen – Kreidezähne entstehen nicht durch mangelnde Zahnpflege oder zu viel Zucker.

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Typische Anzeichen
Cremeweiße, gelbliche oder bräunliche Flecken auf den Zähnen
Erhöhte Empfindlichkeit bei Kalt, Warm und beim Zähneputzen
Weicher Schmelz, der leicht abbröckeln kann
Höheres Risiko für Karies an den betroffenen Zähnen
Mögliche Ursachen

Wie entstehen Kreidezähne?

Die genauen Ursachen sind noch nicht abschließend geklärt. Die Forschung geht von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus, die die Schmelzbildung in den ersten Lebensjahren stören können. Eltern trifft dabei keine Schuld.

Erkrankungen in der frühen Kindheit

Fieberhafte Infekte, Atemwegserkrankungen oder Mittelohrentzündungen in den ersten Lebensjahren können die Schmelzbildung beeinflussen.

Störungen der Mineralisation

Während der Schmelzbildung kann die Einlagerung von Mineralien gestört sein – der Schmelz bleibt dadurch weicher.

Einflüsse in Schwangerschaft & Stillzeit

Auch Faktoren rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Monate werden als mögliche Einflüsse diskutiert.

Umwelt & weitere Faktoren

Verschiedene Umwelteinflüsse und Stoffe stehen in der Diskussion. Eine einzelne, sichere Ursache gibt es bislang nicht.

So behandeln wir

Eine schonende Behandlung, abgestimmt auf Ihr Kind

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Kreidezähne verlangen besondere Aufmerksamkeit – genau darauf haben wir uns spezialisiert. Wie wir vorgehen, hängt vom Schweregrad ab. Ziel ist immer: die Zähne schützen, Beschwerden lindern und Ihr Kind angstfrei begleiten.

1

Prophylaxe

Der erste Schritt ist immer die professionelle Reinigung und Fluoridierung. Fluoridlacke und spezielle Mineralpräparate stärken den weichen Schmelz und beugen einer weiteren Zerstörung vor.

2

Schmerzlindernde Maßnahmen

Viele Kinder leiden unter starker Überempfindlichkeit. Mit desensibilisierenden Mitteln reduzieren wir die Beschwerden beim Essen, Trinken und Zähneputzen – damit Ihr Kind den Alltag wieder unbeschwert genießen kann.

3

Versiegelungen

Intakte, aber poröse Schmelzflächen schützen wir mit dünnen Kunststoffversiegelungen. Diese Schutzschicht dichtet den Zahn ab und senkt das Kariesrisiko erheblich.

4

Bleaching-Verfahren

Gelbliche oder bräunliche Verfärbungen der Frontzähne können ästhetisch sehr belastend sein. In geeigneten Fällen kann ein zahnschonendes Bleaching-Verfahren die Optik verbessern und das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken.

5

Mikroabrasion (Frontzahnbereich)

Zur Entfernung oberflächlicher Verfärbungen. Stark geschädigter Schmelz wird schonend abgetragen und durch hochwertiges Komposit (Kunststoff) ersetzt. So entsteht eine stabile, glatte Oberfläche.

6

Infiltrationsverfahren (ICON)

Bei noch intaktem, aber kreideartig verändertem Schmelz der Schneide- und Eckzähne kann ein spezielles Kunststoffharz ohne Bohren in den Zahn eindringen und ihn von innen heraus verstärken. Diese minimalinvasive Methode ist besonders für ältere Kinder geeignet.

7

Füllungen & Kinderkronen

Bei größeren Schäden oder Karies versorgen wir die betroffenen Zähne mit sanften Kompositfüllungen oder konfektionierten Kinderkronen. Sie schützen den Zahn zuverlässig, bis der bleibende Erwachsenenzahn bereit ist.

Häufige Fragen

Was Eltern oft fragen

Sie haben weitere Fragen zu Kreidezähnen? Wir nehmen uns gerne Zeit – sprechen Sie uns einfach an.

Nein. Kreidezähne entstehen nicht durch mangelnde Zahnpflege oder Ernährung. Die Störung der Schmelzbildung liegt in der Entwicklungsphase der Zähne – Eltern trifft keine Schuld.

Portrait Dr. Uta Salomon M.Sc., Kinderzahnärztin in Friedrichshafen
Dr. Uta Salomon M.Sc.Ihre Kinderzahnärztin in Friedrichshafen

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